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Hugo-Wolf-Duo
Diskographie
 
Claudia Götting - Sopran

„Oartorium braucht keinen “Abspann““

Gott respektiert mich, wenn ich arbeite - aber er liebt mich, wenn ich singe" schreibt Claudia Götting auf ihrer eigenen Internetseite. Sollte Gott am Montagabend aufmerksam zugehört haben, dürfte seine Liebe zu der Sopranistin noch gewachsen sein. Und einer der schönsten Momente hätte sicherlich ihr Duett mit Lemke werden können, doch die wunderschöne Stimmführung in “Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen“ wurde durch unsauberes Oboenspiel überschattet.
Oberhessische Presse, 16.12.2009
Bachs Weihnachtsoratorium und Charpentiers Te Deum

„Liebe, Liebe gib mir Flügel“

Claudia Götting hauchte den Liedern Leben ein, glänzte durch klare Deklamation und sprühenden Ausdruck. Melancholische Texte und Melodien, unter anderem „Wanderers Nachtlied von Goethe und Schubert sang sie ebenso überzeugend wie die sehr lebendige „Rastlose Liebe“ oder das an eine dramatische Opernarie erinnernde „Nur wer die Sehnsucht kennt“.
Liederabend Schubert / Wolf

An Langeweile war nicht zu denken

Claudia Göttings unglaublich modulationsreiche Sopranstimme bestach durch ihre problemlose Höhe, mit nie scharfem, fast knabenhaftem und wunderschönen Vibrato, das wie geschaffen war für das „Gebet“ der Agathe (Freischütz) und die meisterhaften Koloraturen als Micaela in Carmen.
Opernkonzert des Schwenninger Liederkranz

Lieder verinnerlicht und glaubhaft gesungen

Die Konzertsängerin Claudia Götting aus Freiburg ließ ihre leichte Erkältung nicht merken und zog als Sopranistin alle Register in ihrer breiten Stimmlage. „Suleika I und II“ und „Der Winterabend“ von Schubert gehören sicher zu dem fundamentalen Repertoire dieser Sängerin. Besonders ausdrucksstark sang sie die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss. Die diesem in der Spätromantik stehenden Komponisten mit seinem Drang, Neues zu schaffen, eigene Tonarten-Symbolik mit komplizierten Harmonien und tonmalerischen Elementen wurden von ihr sehr gut gemeistert, verinnerlicht und glaubhaft dargestellt. Da blühte in den Forte-Stellen diese volle Stimme geradezu mitreißend auf, um dann in den warmen tiefen Lagen den mitgehenden Zuhörer auf den Text und seine musikalische Ausdeutung im Sinne einer psychologischen Analyse hinzuführen.
Ebenso gelang es der Sängerin in ihrem dritten Abschnitt bei den Liedern von Hugo Wolf die Stärke dieses Komponisten deutlich zu machen. Claudia Götting und Haymo Kurz boten ein besonderes musikalisches und lyrisch-dichterisches Erlebnis.
Flehinger Schlosskonzert

Angemessene Interpretation

Von welch hohem Reiz dieses gemeinsame Musizieren für die Zuhörer sein konnte, zeigten die nicht oft gehörten „Geistlichen Lieder“ für Sopran und Orgel (Opus 137) von Max Reger (1873 – 1916). Claudia Götting beherrschte die oft von diffiziler Chromatik gekennzeichnete Melodie nicht nur überzeugend sicher, sondern sie verstand es mit ihrer sehr guten Aussprache und ihrem warmen Ton empfindsam jeder einzelnen Strophe den Charakter zu geben, der vom Text her geboten war, ohne aber den großen Bogen der Strophen zur Ganzheit des Liedes aus den Augen zu verlieren – immer wieder auch in der Registrierung sehr einfühlsam begleitet von Kay Johannsen.
Neujahrsmusik in der Evang. Kirche Todtnau

Von Liebesglück und Todesahnung

Durch Claudia Göttings bemerkenswerte Atemtechnik, eingebettet in ein wohlklingendes Vibrato, erfuhren Richard Strauss „Vier letzte Lieder“ eine musikalisch ergreifende Deutung. Die Interpretation verlangte rhythmische Genauigkeit und geradezu abenteuerliche Intervallsprünge von der Sopranistin.
Liederabend in Eimeldingen